Deep Work

In unserem zweiten Artikel über Fernarbeit hatten wir die Gelegenheit, eine nützliche Strategie kennen zu lernen, um Zeit und Konzentration zu schaffen, effizient und produktiv zu sein und gleichzeitig die täglichen Aktivitäten und das Gleichgewicht mit dem Privatleben beizubehalten. Das alles in einer Zeit, in der Grenzen noch nie so zerbrechlich waren. Dies ist der "Make time"-Ansatz von Jake Knapps und John Zeratskys, der uns im Allgemeinen aus unserem "Autopilot"-Modus herausführt.


In diesem neuen Artikel werden wir uns spezifischer auf den "Highlight"-Teil konzentrieren, d.h. auf unsere Tagesprioritäten. Für einige erfordern unsere Haupttätigkeiten unsere ganze Aufmerksamkeit, weil sie manchmal eine sehr tiefgreifende, analytische oder kreative Arbeit beinhalten, die nur mit ganzer Konzentration ausgeführt werden kann. In der Kontinuität des "Make Time"-Ansatzes werden wir uns daher der "Deep Work" (Tiefenarbeit)-Methode von Cal Newport nähern, die uns Strategien gibt, welche auf den psychologischen Aspekten der Konzentration und unseres Verhaltens basieren. Diese ermöglichen es, unser volles Potenzial bei Aktivitäten, die unsere ganze intellektuelle Kraft erfordern, zu erschöpfen.



Lassen Sie uns zunächst das Wort Konzentration als solches bestimmen. Es kann definiert werden als: "der Fokus, mit dem wir die Energie unserer gesamten Fähigkeit ausschliesslich auf ein bestimmtes Objekt richten". In einer unbelasteten Umgebung variiert die qualitative Konzentrationszeit je nach Individuum zwischen einer und zwei Stunden. Danach ist es notwendig eine Pause einzulegen, um sich wieder konzertieren zu können. Diese Beschreibung reicht aus, um uns bewusst zu machen, dass es sich um einen schwer zu erreichenden Zustand handelt, insbesondere in der jetzigen Situation oder in unseren Büros, die immer mehr auf "Open Space"-Räumlichkeiten setzen.


Konzentration kann in drei Komponenten unterteilt werden:

1. Ein definiertes Ziel

2. Gezielte Wahrnehmung als Ergebnis

3. Eine Art des Agierens oder Reagierens entsprechend den Ereignissen

In diesem Sinne spielt der präfrontale Kortex eine wichtige Rolle, da er bestimmte Informationen speichert und die Bereiche koordiniert, in denen der Rest erfasst wird. Aber es ist schwierig dieses Stadium zu erreichen, denn wie D. Goleman, Psychologe und Journalist bei der "Times" betont: "Der Aufmerksamkeitsprozess funktioniert wie folgt: Wir werden jeden Augenblick mit Tausenden von Informationen bombardiert, die unsere Ohren, Augen und sogar unsere Berührungen erreichen (denken Sie für einen Moment daran, dass Ihre Zunge Ihren Gaumen berührt. Dieses Gefühl ist da, auch wenn wir nie daran denken). Selektive Aufmerksamkeit, bzw. Konzentration besteht darin, sich auf einen Teil der Informationen zu konzentrieren und alles andere in den "Standby"-Modus zu versetzen. "

Letzteres legt auch eine Typologie von drei verschiedenen Fokussierungen fest:

1. Äusserlich: auf etwas drittes gerichtet

2. Innerlich: Selbstbeobachtung

3. Auf andere: Empathie


Sowie zwei Aufmerksamkeitsstadien: Die fokussierte Aufmerksamkeit und die schwebende Aufmerksamkeit.


Letzteres legt auch eine Typologie von drei verschiedenen Fokussierungen fest (äusserlich - auf etwas Drittes gerichtet, innerlich - Selbstbeobachtung und auf andere - Empathie), sowie zwei Aufmerksamkeitsstadien: Die fokussierte Aufmerksamkeit und die schwebende Aufmerksamkeit. Wir können also unsere Konzentrationsfähigkeit trainieren, indem wir an unserer Fähigkeit arbeiten, bestimmte sekundäre Reize "auf Eis zu legen" und anderen den Vorrang zu geben. Dieser Ansatz ist insofern von Vorteil, als er es unserem präfrontalen Kortex ermöglicht, durch interne mentale Konditionierung selektiver zu werden. Deep Work integriert dies (produktive Meditation) und verfolgt dabei einen ganzheitlicheren Ansatz, der sich auf alle relevanten Komponenten der Konzentration auswirkt. Sei dies äusserlich, körperlich oder verhaltensmässig: "Um auf Ihrem besten Niveau zu produzieren, müssen Sie über lange Zeiträume hinweg mit voller Konzentration und ohne Ablenkung an einer einzigen Aufgabe arbeiten. ».



Betrachten wir nun die 4 Grundprinzipien, auf denen diese Methode beruht:


  • Ziele setzen und die Zeit entsprechend strukturieren

  • Von der Oberflächlichkeit wegkommen

  • Die Qualität der Pausen erhöhen

  • Der Bequemlichkeit den Rücken kehren



Ziele und Struktur


Die Zeitspanne, die pro Tag für Deep Work aufgewendet werden kann, beträgt 4 Stunden, und zwar in Zeitabschnitten von mindestens 90 Minuten, in denen man sich von allem anderen absondern muss. Sie setzen sich also ein Gesamtziel, gliedern es in zwei oder drei Teilzielen und setzen dann Zwischenziele von jeweils 30 Minuten. Die kognitions- und verhaltenspsychologische Forschung hat genügend Beweise dafür erbracht, in welchem Masse Menschen durch Gewohnheiten konditioniert